/ Ratgeber
Agentur, Freelancer, Baukasten oder Abo: Hier steht, was es kostet, eine Website erstellen zu lassen, was nach dem Launch passiert – und für wen welcher Weg der richtige ist.

Inhalt
Wer eine Website erstellen lassen will, hat in Deutschland vier Wege: ein Agenturprojekt, einen Freelancer, einen Baukasten oder ein laufendes Abo. DeNitro ist eine Webdesign-Agentur für den Raum Hamburg und den DACH-Raum mit Geschäftsadresse in Buxtehude. Wir bauen Unternehmenswebsites und entwickeln sie danach Woche für Woche weiter – im Website-Abo für 490, 890 oder 1.490 € im Monat, monatlich kündbar, plus einmalig 990 € für den Startsprint. Eine komplett neue Website ist ein eigenes Projekt mit eigenem Angebot. Das Abo setzt eine bestehende Website auf WordPress, Webflow oder Shopify voraus und richtet sich ausschließlich an Unternehmen. Stand: Oktober 2026.
Website erstellen lassen: vier Wege im Vergleich
Die Preise in der Tabelle sind typische Marktwerte aus öffentlich einsehbaren Preislisten und Ratgebern (Stand: Oktober 2026). Es sind Spannen, keine Angebote – ein einzelnes Projekt kann darüber oder darunter liegen.
| Weg | Typischer Preis | Passt, wenn | Haken |
|---|---|---|---|
| Agenturprojekt | meist 3.500–8.000 € einmalig für eine kleine Unternehmenswebsite, größere Projekte 8.000–20.000 € und mehr | die Website Kunden gewinnen soll | Nach dem Launch kostet jede Änderung extra |
| Freelancer | etwa 1.000–5.000 € einmalig | das Projekt klar umrissen ist | Eine Person, eine Auslastung; Änderungen oft für 80–120 € pro Stunde |
| Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace) | etwa 10–50 € im Monat | du Zeit hast und selbst bauen willst | Texte, Struktur und Pflege bleiben bei dir |
| Miet-Website | etwa 80–375 € im Monat plus Einrichtung | du keine Einmalzahlung willst | Oft 12–24 Monate Bindung, wenig Änderungen inklusive |
| DeNitro Website-Abo | 490, 890 oder 1.490 € im Monat, einmalig 990 € Startsprint | es die Website schon gibt und sie besser werden soll | Nur WordPress, Webflow, Shopify; nur Unternehmen |
Die Tabelle zeigt, was die meisten Preisvergleiche auslassen: Der Kaufpreis ist nur die erste Rate. Was eine Website wirklich kostet, entscheidet sich in den Jahren danach.
Was kostet eine Website wirklich?
Was den Preis treibt
Drei Angebote für „dieselbe“ Website können weit auseinanderliegen, ohne dass eines davon unseriös ist. Der Unterschied steckt in fünf Punkten:
- Umfang: Fünf Seiten oder fünfundzwanzig? Jede Seite will geplant, getextet und gestaltet werden.
- Design: Eine angepasste Vorlage ist schnell fertig. Ein eigenes Design kostet ein Mehrfaches.
- Inhalte: Wer schreibt die Texte, wer macht die Fotos? Dieser Posten fehlt in vielen Angeboten – und ist der häufigste Grund, warum Projekte stehen bleiben.
- Funktionen: Terminbuchung, Shop, mehrere Sprachen, Anbindung an andere Systeme.
- Suchmaschinen: Seitenstruktur, Überschriften, Ladezeit und Weiterleitungen gehören in den Bau, nicht in einen Nachtrag.
Die einzelnen Posten haben wir im Artikel Was kostet eine Website? aufgeschlüsselt.
Laufende Kosten
Hosting, Domain, Lizenzen und Wartung liegen am Markt zusammen typischerweise bei etwa 60 bis 250 € im Monat. Das hält die Website am Laufen. Besser wird sie davon nicht.
Die drei Kostenfallen
- Der Stundensatz danach. Das Projekt hat einen Festpreis, jede spätere Änderung nicht.
- Die Bindung. Bei Miet-Websites sind 12 bis 24 Monate üblich. Lies die Kündigungsfrist, bevor du unterschreibst.
- Der Stillstand. Die teuerste Website ist die, an der drei Jahre lang niemand etwas ändert – und die dann komplett neu gebaut wird.
Der Kaufpreis ist die erste Rate. Die Frage, die du jedem Anbieter stellen solltest: Was kostet die erste Änderung nach dem Launch, und wie schnell ist sie live?
Homepage oder Firmenwebsite: Was brauchst du überhaupt?
„Homepage erstellen lassen“ und „Firmenwebsite erstellen lassen“ meinen im Alltag dasselbe: einen Auftritt, über den Kunden dich finden und anfragen. Wie groß er sein muss, hängt vom Angebot ab.
Für einen Betrieb mit einem klaren Angebot und einem festen Einzugsgebiet reicht oft eine einzige, gut gebaute Seite. Sobald du mehrere Leistungen hast, die Menschen einzeln suchen, braucht jede Leistung ihre eigene Seite. Eine Leistung ohne eigene Seite wird bei Google für diese Leistung nicht gefunden.
Das Minimum für fast jedes Unternehmen:
- eine Startseite, die in fünf Sekunden sagt, was du anbietest und für wen,
- je eine Seite pro Leistung,
- eine Seite über dich und dein Team, mit echten Fotos,
- Kontakt mit Telefonnummer und kurzem Formular,
- Impressum und Datenschutzerklärung.
Dazu kommt für jede Aktion oder Anzeige eine eigene Landingpage mit genau einem Ziel.
So arbeitet DeNitro: zwei Ausgangslagen
Du hast noch keine Website – oder eine, die ersetzt werden muss
Dann ist das ein eigenes Projekt. Wir klären im Erstgespräch, was du brauchst, und du bekommst ein Angebot dafür. Im Abo ist eine komplett neue Website nicht enthalten, und wir tun nicht so, als wäre sie es.
Wie so ein Projekt aussieht, zeigt unser Kundenprojekt Cartur: der Auftritt für einen Fahrzeugvermittler in Prag, zweisprachig, mit Fahrzeugbestand, Ratgeber und Kontakt. Der Inhaber pflegt seinen Bestand nicht in einem Redaktionssystem. Er schickt den Link eines Inserats in einen Telegram-Chat, und das Fahrzeug erscheint mit der Freigabe auf der Website. Eine Website muss zum Alltag dessen passen, der sie betreibt – sonst pflegt sie niemand. Für Vorhaben mit eigener Logik wie dieses ist die Web-Entwicklung die passende Spur.
Du hast eine Website, aber sie bringt nichts
Das ist der häufigere Fall – und dafür ist das Abo gebaut. Statt alles neu zu bauen, machen wir die bestehende Website jede Woche besser: Ladezeit, Überschriften, neue Leistungsseiten, Redesign einzelner Seiten. Die Website bleibt online, die Adressen bleiben stehen, und du siehst jede Woche ein Ergebnis.
Betriebe aus Hamburg und dem Umland finden die lokale Sicht auf das Thema auf der Seite Webdesign Agentur Hamburg.
Der Ablauf im Abo: Nachricht, Board, Freitag
- Startsprint, zwei Wochen, einmalig 990 €. Wir schließen Search Console und Analytics an, messen die Ausgangslage und beheben die fünf größten Bremsen. Danach liegen 30+ Fundstücke auf deinem Board.
- Du schreibst eine Nachricht. Kein Briefing, kein Formular. Die Aufgabe bekommt ihren Punktwert und reiht sich ein. Fällt dir nichts ein, arbeiten wir das Board ab.
- Freitag ist Liefertag. Jede Woche geht etwas live, dazu ein Ein-Minuten-Video: was gemacht wurde und was es bringt.
- Jeden Monat ein Bericht mit Zahlen. Du siehst, was sich bewegt hat.
- Kündigung zum Monatsende. Eine Nachricht genügt, es gibt keine Mindestlaufzeit.
Was du mit welchem Paket im Monat schaffst:
| Paket | Preis im Monat | Punkte | Lieferungen | Zum Beispiel |
|---|---|---|---|---|
| Start | 490 € | 4 | 1 pro Woche | 1 neue Landingpage oder 2 Blogartikel oder 4 kleine Änderungen |
| Wachstum | 890 € | 8 | 2 pro Woche | 1 neue Landingpage + 2 Blogartikel oder 2 Seiten im Redesign |
| Team | 1.490 € | 14 | 3–4 pro Woche | 2 neue Landingpages + 3 Blogartikel oder 3 Seiten im Redesign + 2 kleine Änderungen |
Eine kleine Änderung kostet einen Punkt, ein Blogartikel zwei, eine neue Leistungsseite oder Landingpage vier. Nicht verbrauchte Punkte gelten einen Monat weiter. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet – auf der Rechnung steht jeden Monat dieselbe Zahl. Den vollständigen Aufgabenkatalog findest du unter Preise.
Welches System: WordPress, Webflow oder Shopify?
Die Systemfrage wird gern zur Glaubensfrage. Für die meisten Unternehmen ist sie einfacher:
- WordPress, wenn du viele Inhalte hast, selbst Texte einpflegen willst und Wert auf ein großes Ökosystem legst.
- Webflow, wenn das Design eigenständig sein soll und die Website ohne Plugin-Pflege schnell bleiben muss.
- Shopify, wenn du Produkte verkaufst.
Den ausführlichen Vergleich liest du in Webflow vs. WordPress. Im Abo arbeiten wir genau auf diesen drei Systemen. Auf Wix, Jimdo, Typo3 oder Eigenentwicklungen bieten wir es nicht an, weil wir dort das Tempo nicht halten können.
Was eine Website können muss, damit sie Anfragen bringt
- Schnell laden, vor allem auf dem Handy. Wer warten muss, ist weg, bevor er den ersten Satz gelesen hat.
- Sofort sagen, worum es geht. Angebot, Zielgruppe und nächster Schritt gehören auf die erste Bildschirmhöhe.
- Ein Ziel pro Seite. Ein Button, eine Telefonnummer, ein kurzes Formular. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen.
- Für Suchmaschinen lesbar sein. Saubere Überschriften, Meta-Angaben, Schema-Markup, eine Seite pro Leistung.
- Für KI-Assistenten zitierbar sein. ChatGPT und Perplexity können nur nennen, was sie eindeutig verstehen: wer was für wen wo zu welchem Preis anbietet.
- Gepflegt werden. Eine Website, an der jede Woche etwas besser wird, überholt mit der Zeit eine, die am ersten Tag schöner war.
Für wen es passt – und für wen nicht
Das Abo passt, wenn
- du ein Unternehmen führst und niemand im Haus die Website betreut,
- deine Website auf WordPress, Webflow oder Shopify läuft,
- du jeden Monat dieselbe Zahl auf der Rechnung sehen willst,
- du selbst entscheidest und lieber eine Nachricht schreibst als ein Meeting ansetzt.
Es passt nicht, wenn
- du eine Privatperson bist,
- deine Website auf Wix, Jimdo, Typo3 oder einer Eigenentwicklung läuft,
- du Strategie, Keyword-Recherche, Linkaufbau oder Werbekampagnen suchst – das ist im Abo nicht enthalten,
- du einmal bauen und dann nie wieder etwas ändern willst. Dann ist ein Projekt zum Festpreis oder ein Baukasten die ehrlichere Wahl.
Bis Jahresende vergeben wir 12 Plätze im Abo. Mehr schafft ein Mensch nicht sauber: Die Arbeit macht Gründer Denys Mor selbst, und du schreibst direkt mit ihm.
Die häufigsten Fehler beim Website-Auftrag
- Nach dem Entwurf entscheiden. Der schönste Entwurf sagt nichts darüber, was nach dem Launch passiert.
- Texte unterschätzen. Ohne Texte steht jedes Projekt. Klär vor dem Start, wer sie schreibt.
- Zugänge aus der Hand geben. Domain, Hosting und Website gehören auf deinen Namen.
- Alles auf einmal wollen. Eine Website mit fünf guten Seiten schlägt eine mit zwanzig halbfertigen.
- Den Betrieb vergessen. Wer pflegt die Website in Monat vier? Wenn die Antwort „niemand“ lautet, ist das Budget falsch verteilt.
Der nächste Schritt
Du willst wissen, was deine Website braucht und welcher Weg für dich der richtige ist? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir 15 Minuten gemeinsam darauf – und sagen dir ehrlich, ob das Abo passt oder nicht.
/ Fragen
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Typische Marktwerte in Deutschland: Ein Freelancer berechnet etwa 1.000 bis 5.000 € einmalig, eine Agentur meist 3.500 bis 8.000 € für eine kleine Unternehmenswebsite und 8.000 bis 20.000 € und mehr für größere Projekte. Ein Baukasten kostet etwa 10 bis 50 € im Monat, dafür baust du selbst. Das Website-Abo von DeNitro kostet 490, 890 oder 1.490 € im Monat plus einmalig 990 € Startsprint.
Was kostet eine Website im Monat?
Für Hosting, Domain, Lizenzen und Wartung fallen am Markt zusammen typischerweise etwa 60 bis 250 € im Monat an. Änderungen und neue Inhalte kommen dazu und werden meist nach Stundensatz abgerechnet. Im Website-Abo sind Änderungen, neue Seiten und Blogartikel im festen Monatspreis enthalten – abgerechnet in Punkten, nicht in Stunden.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Eine Unternehmenswebsite mit fünf bis acht Seiten dauert am Markt typischerweise drei bis acht Wochen, Shops deutlich länger. Der häufigste Grund für Verzug sind fehlende Texte und Bilder. Im Abo geht jeden Freitag etwas live: Eine neue Leistungsseite oder Landingpage kostet vier Punkte.
Erstellt DeNitro auch komplett neue Websites?
Ja, als eigenes Projekt mit eigenem Angebot – nicht im Abo. Umfang und Preis klären wir im kostenlosen Erstgespräch. Das Abo setzt eine bestehende Website auf WordPress, Webflow oder Shopify voraus und macht sie Woche für Woche besser.
Agentur, Freelancer oder Baukasten – was ist besser?
Ein Baukasten reicht, wenn du Zeit hast und die Website kaum Anfragen bringen muss. Ein Freelancer passt zu einem klar umrissenen Projekt mit kleinem Budget. Eine Agentur lohnt sich, wenn die Website Kunden gewinnen soll. In allen drei Fällen solltest du vorher klären, wer die Website nach dem Launch pflegt.
Gehört die Website am Ende mir?
Bei DeNitro ja: Website, Zugänge und Daten bleiben bei dir, auch nach dem Ende des Abos. Bei Miet-Websites und manchen Baukästen ist das anders – dort endet mit dem Vertrag oft auch die Website. Lass dir das vor der Unterschrift schriftlich bestätigen.
Kann ich als Privatperson eine Website bei euch erstellen lassen?
Nein. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmen. Für private Projekte ist ein Baukasten meist der passende Weg.
Was brauche ich für den Start im Abo?
Eine Website auf WordPress, Webflow oder Shopify und die Zugänge dazu. Search Console und Analytics schließen wir im Startsprint an. Ein Briefing brauchst du nicht: Nach zwei Wochen liegen 30+ Fundstücke auf deinem Board, die wir der Reihe nach abarbeiten.
