Ein Maison-Storefront vom Kampagnenbild bis zur Bestellnummer
Zweiundzwanzig Routen, ein Ton: Katalog, Produktseite, vierstufige Kasse, Wunschliste und Kundenkonto in einer Handschrift.
- Branding
- Webdesign
- UX-Design
- Design-System
- E-Commerce
- Frontend-Entwicklung
- Barrierefreiheit
- Rolle
- Konzept, Design & Entwicklung: DeNitro
- Umfang
- 22 Routen, 4-Schritt-Kasse
- Stack
- React 19, Vite, React Router
MAISON ÉLAN ist unsere Antwort auf ein Problem, das jedes Modehaus kennt: Die Marke ist auf dem Kampagnenbild kompromisslos — und ab der Kategorieseite übernimmt das Shopsystem. Filter, Warenkorb und Kasse sehen dann aus wie überall.
Wir haben die Strecke deshalb komplett selbst gebaut: von der Kampagne über Katalog und Produktseite bis zur Bestellbestätigung, ohne Shop-Template im Rücken. Nur so lässt sich prüfen, ob eine Luxus-Handschrift auch dort trägt, wo Formulare, Fehlermeldungen und Ladezustände liegen.
Die Typografie ist die Marke: eine klassische Renaissance-Antiqua für alle Überschriften, eine schmale Grotesk mit 14 Pixel Basisgröße für den Text. Jede große Headline folgt derselben Regel — erste Zeile Versalien, zweite Zeile kursive Antiqua („THE ART / of restraint“). Das Muster wiederholt sich in Hero, Abschnittstiteln, 404 und Bestellbestätigung.
Farblich bleibt fast alles Elfenbein und Tinte. Ein einziges Bordeaux übernimmt Hover-Flächen, Fokusrahmen und Textmarkierung — und taucht als Produktfarbe wieder auf, so dass die Kollektion und die Oberfläche dieselbe Palette teilen.
Bewegung kommt ohne Animationsbibliothek aus: Scroll-Reveals laufen über einen eigenen IntersectionObserver, alles Weitere über CSS-Übergänge auf einer gemeinsamen Beschleunigungskurve. Das hält die Seite leicht und die Bewegung überall gleich.

Der Katalog filtert über sieben Gruppen — Kategorie, Größe, Farbe, Material, Kollektion, Verfügbarkeit und Preis — mit Trefferzahl pro Facette, Mehrfachauswahl, Zähler auf dem Filter-Button und echter Preisband-Logik. Dazu Sortierung, ein Umschalter zwischen drei- und vierspaltigem Raster und ein Nachladen in Schritten, das den Fortschritt anzeigt und währenddessen Skelett-Karten stehen lässt.
Die Produktseite baut aus zwei Produktbildern sechs Ansichten, die im Vollbild-Betrachter mit Zähler und Blättern liegen. Farbfelder und Größen sind als echte Auswahlgruppen ausgezeichnet; ohne Größe wird die Warenkorb-Aktion blockiert und erklärt sich inline. Dazu eine Größentabelle als Schublade, fünf Aufklapp-Abschnitte inklusive Rückverfolgbarkeit und eine feste Warenkorb-Leiste auf dem Handy.
Die Kasse läuft über Kontakt, Lieferung, Verpackung und Zahlung. Jeder Schritt validiert seine Felder einzeln, die Kartennummer formatiert sich beim Tippen in Vierergruppen, alle Felder tragen die richtigen Autofill-Angaben, die Expresslieferung schlägt sich sofort in der Summe nieder, die Geschenknachricht zählt ihre Zeichen mit — und man kann nur zu bereits erledigten Schritten zurückspringen, nie vorwärts. Am Ende steht eine Bestellnummer nach festem Schema und eine eigene Bestätigungsseite.
Kundenkonto, Wunschliste und Bestellverlauf vervollständigen die Strecke: Anmeldung, Registrierung und Passwort-Reset teilen sich eine Komponente mit drei Modi, Bestellungen zeigen einen vierstufigen Statusverlauf, und ein Termin lässt sich wahlweise in der Boutique oder per Video buchen.

Was entstanden ist
Alles, was in MAISON ÉLAN steckt — konzipiert, gestaltet und gebaut von DeNitro.
- Markenbild: Typo-Paarung, Palette, Rasterlogik, Bildstrategie
- 22 Routen inkl. Katalog-, Produkt- und Kontobereich
- Komponentenbibliothek mit rund 20 wiederverwendbaren Bausteinen
- Kopfbereich mit Mega-Menü, Vollbild-Suche und Mini-Warenkorb
- Katalog mit sieben Filtergruppen, Sortierung und Nachladelogik
- Produktseite mit Galerie, Vollbild-Betrachter und Größentabelle
- Vierstufige Kasse mit Feldvalidierung und sechs Zahlarten
- Wunschliste mit Größenwahl und Teilen-Funktion
- Kundenkonto: Bestellungen, Statusverlauf, Adressen, Termine
- Eigene Bildstrecke — 17 Motive, keine Stock-Quellen
- Automatisierte QA-Strecke über Desktop und Mobil
Was das ausmacht
Vier Punkte, an denen sich die Arbeit im Interface ablesen lässt. Zahlen zu Umsatz oder Reichweite stehen hier bewusst nicht — es ist eine Eigenproduktion, keine Kundenkampagne.
Die Marke hält bis zur Kasse
Auch Formulare, Fehlermeldungen und Ladezustände folgen der Typo-Regel der Kampagne — es gibt keine Stelle, an der ein Shop-Template durchschlägt.
Kaufabbrüche werden abgefangen
Ohne Größenwahl blockiert die Warenkorb-Aktion und erklärt sich inline; jeder Kassenschritt prüft seine Felder einzeln, statt am Ende alles auf einmal abzulehnen.
Bedienbar mit Tastatur
Auswahlgruppen für Farbe und Größe, Dialogrollen für Overlays, Fehlerverknüpfung an den Feldern, Escape zum Schließen und ein globaler Reduced-Motion-Zustand.
Nachweisbar geprüft
Eine automatisierte Strecke fährt die gesamte Reise auf Desktop und Handy ab: 29 Prüfungen, keine Konsolenfehler, kein horizontales Überlaufen.
Der Stack hinter MAISON ÉLAN — und die Entscheidungen, die uns wichtig genug waren, sie festzuhalten.
- React 19 mit Vite und React Router als Single-Page-Anwendung; 22 Routendeklarationen, davon eine eigene Kassen-Hülle ohne Fußbereich und Overlays.
- Zustand ausschließlich über React Context: Warenkorb, Wunschliste, Overlays und Hinweise. Warenkorb und Wunschliste überleben im localStorage, die Bestellbestätigung liegt in der Session.
- Gestaltung über ein einziges, von Hand geschriebenes Stylesheet — kein Utility-Framework, keine CSS-in-JS-Schicht.
- Keine Animationsbibliothek: Scroll-Reveals über IntersectionObserver, alles Weitere über CSS-Übergänge auf einer gemeinsamen Kurve.
- Katalogdaten liegen statisch im Code (20 Artikel mit Farben, Materialien, Kollektionen und Größen); Preise laufen über Intl.NumberFormat.
- Ein eigener Demo-Modus fährt Katalog, Produktseite und Kasse selbsttätig ab — er bricht beim ersten echten Klick dauerhaft ab und ist bei reduzierter Bewegung ganz aus.
- Kasse und Konto sind Interface-Demonstrationen: Es werden keine Zahlungsdaten übertragen oder gespeichert.
Wo verliert dein digitales Wachstum gerade Potenzial?
In 30 Minuten schauen wir uns an, wo Kunden dich heute finden, wo Potenzial verloren geht und welcher Hebel zuerst sinnvoll ist: Website, SEO & GEO, Conversion oder Automatisierung. Danach hast du einen klaren nächsten Schritt — auch wenn wir ihn nicht gemeinsam umsetzen.